Automatikuhr

Eine Automatikuhr wird auch Automatic genannt. Sie ist im Prinzip eine mechanische Armbanduhr, bei der die Feder bei Armbewegungen des Trägers durch einen Rotor in kleinen Schritten aufgezogen wird.

Automatikuhren sind einfach zu handhaben. Sie brauchen nicht aufgezogen zu werden. Darüber hinaus führt die immer gleichmäßig gespannte Feder zu einem sehr gleichmäßigen Lauf. Die Gangabweichung konnte so minimiert werden. Neben einer Schwingung von bis zu 36.000 Mal pro Stunde können Automatikuhren auch nach wie vor mit der Krone aufgezogen werden. Die Gangreserve verhindert, dass die Uhr sofort stehen bleibt, wenn sie nicht bewegt wird. Sie beträgt je nach Hersteller etwa 35 bis 60 Stunden.

Die erste Armbanduhr mit Automatikwerk wurde 1922 von Leroy der Öffentlichkeit vorgestellt. Als die erste funktionsfähige Automatik-Armbanduhr mit Rotor gilt die Rolex Oyster Perpetual von 1931. Das Prinzip wurde 1932 für Rolex patentiert.

In Deutschland kamen die ersten Automatik-Armbanduhren Anfang der 1950er Jahre auf den Markt. Hersteller waren Bifora, Durowe und Junghans. Mittlerweile gibt es auch eine Weiterentwicklung dieser Technik: die Autoquarz-Uhrwerke. Das hierbei verwendete Quarzwerk bezieht seine Energie von einem mechanischen Aufzugsrotor.

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