Digitale Armbanduhr

Die ersten Digitaluhren gab es bereits im 19.Jahrhundert. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist das Bühnenportal der Dresdner Semperoper. Digitale Armbanduhren zeigen die Uhrzeit nicht durch Zeiger auf einem Ziffernblatt an. Stattdessen stellen sie die Uhrzeit anhand von Ziffern dar. Unerheblich ist, wie die eigentliche Zeitmessung erfolgt. So kann auch eine Digitaluhr über eine Zeitmessung mittels analoger Technik verfügen.

Die Anzeige der Ziffern erfolgt durch LED- oder LCD-Elemente. Früher wurden auch Fallblätter, Scheiben, Walzen und Nixie-Röhren genutzt. Zur Darstellung der Zahlen verwendet man überwiegend die Siebensegmentanzeige. Auch die Matrixanzeige wird von Zeit zu Zeit verwendet.

Digitale Armbanduhren können die Zeit auf unterschiedliche Weise darstellen. Am meisten verbreitet ist wohl die Anzeige in Stunden:Minuten:Sekunden. Einige Uhren zeigen auch die Stunden und Minuten vormittags bzw. nachmittags an. Besonderheiten sind Dezimalanzeigen, die Angabe der Swatch Internet Time und Binäre Uhren. Digitale Armbanduhren mit einer Dezimalanzeige geben die Stunden und Minuten im Dezimalsystem an. 1:45 h wäre bei solch einer Uhr 1,75 h. Binäre Uhren geben die Zeit in einem Binärcode mittels LED an. Jede LED steht für eine binäre Stelle.

Digitale Armbanduhren verwenden fast ausschließlich Schwingquarze. Aus diesem Grund werden Digitaluhren auch häufig mit Quarzuhren gleichgesetzt.

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