Quarzuhr
Bei einer Quarzuhr besteht der Taktgeber aus einem Oszillator, dessen Frequenz mittels eines Schwingquarzes besonders genau eingehalten werden kann.
Die erste Quarzuhr baute der Kanadier Warren Alvin Morrison 1929. Sie wies jedoch noch schlechte Gangresultate auf. Eine verbesserte Version dieser Uhr lieferten Adolf Scheibe und Udo Adelbsberger. Seit Beginn der 1950er Jahre verwendet man Transistoren, um die Frequenz des Quarzoszillators auf einen Sekundentakt herunterteilen zu können.
Quarzuhren verfügen entweder über eine digitale Ziffernanzeige mit einem LCD oder eine analoge Anzeige mit Zeigern. Möglich ist auch die Darstellung der Zeiger als einzelne Segmente auf einem LCD.
In der Regel müssen Quarzuhren relativ häufig synchronisiert werden. Die Synchronisation erfolgt meist entweder durch Funk oder bei Systemuhren mit Hilfe von Software oder Funk.