Taucheruhr

Auf vielen Uhren kann man den Aufdruck WR oder water resistant erkennen. Allein dieser Umstand macht eine Armbanduhr aber noch nicht zur Taucheruhr.

Taucheruhren gehören zu den sogenannten Einsatzuhren. Das bedeutet, dass diese Uhren speziell für militärische oder sonstige Zwecke konzipiert wurden. Taucheruhren sind wasserdicht und druckfest. Mit ihnen misst man die Tauchzeit. Die Lünette um das Ziffernblatt herum markiert die Startzeit des Tauchgangs. Heutzutage gilt die Taucheruhr jedoch mehr als modisches Accessoire, da sie längst vom Tauchcomputer abgelöst wurde. Taucheruhren müssen in Deutschland die Kriterien der DIN 8306 erfüllen, um so bezeichnet werden zu dürfen. Zu den Kriterien zählen eine perfekte Wasserdichte, eine klare Ablesbarkeit von Uhrzeit, Tauchzeit und anderen Funktionen aus 25 cm Entfernung und auch bei Dunkelheit sowie die Möglichkeit zur Vorwahl einer Zeitspanne mittels eines Timers oder der Lünette.

Wird kein Tauchcomputer eingesetzt, verwendet man die Tauchuhr hauptsächlich zur Bestimmung der Dekompressionszeiten. Auch ein Tauchcomputer kann in eine Armbanduhr integriert sein.

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